Das National Famine Museum in Strokestown Park

National Famine Museum Panels Strokestown House

Die große Hungersnot in Irland in den 1840ern wird als die verheerendste soziale Katastrophe angesehen. Die Insel Irland wurde dezimiert, als mehr als zwei Millionen Menschen, fast ein Viertel der gesamten Bevölkerung, starben oder auswanderten. Das National Famine Museum in Strokestown erzählt die Geschichte dieses tragischen Kapitels in der irischen Vergangenheit durch die Worte und Berichte der Menschen, die es erlebt haben. Es werden ebenfalls Parallelen zu heutigen Hungersnöten gezogen.

 

Als Jim Callery, der Gründer des Westward Konzerns, das Haus nach seinem Erwerb 1979 erkundete, entdeckte er Briefe und Dokumente mit Bezug auf das Anwesen. Darunter befand sich ein Brief aus dem Jahre 1846 an Major Denis Mahon, einem früheren Besitzer von Strokestown Park, von einem seiner Pächter. Dieser flehte  ihn um Hilfe an, da die Kartoffelernte gescheitert war. Dieser Brief war nur der Anfang, als mehr und mehr Material zum Vorschein kam. Es wurde offensichtlich, dass das Material aus dem Strokestown Park Archiv einen lebhaften und emotionalen Einblick in das wirkliche Leben in Irland während der Hungersnot darstellte. Es handelt sich dabei um die weltweit größte Sammlung von Material im Hinblick auf eine Hungersnot.

 

Mithilfe der originalen Archivquellen und Artefakte erzählt Ihnen das National Famine Museum die Geschichten der Pächter und Grundbesitzer, der menschlichen Kosten und langfristigen Auswirkungen. Es bringt sie auf eine Reise durch Hunger und Vertreibung, Völkerwanderung und Auswanderung, tragischen Tod und Ermordungen und bietet Ihnen einen Einblick in eine Katastrophe, die Irland für immer veränderte. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.